aus Prinzip: das macht man nicht…

Getreidefeld mit Weg
Symbolbild hügeliger Weg durch ein Getreidefeld

Auch für nicht religiöse Menschen, bietet die Bibel sehr interessante Geschichten, die in der heutigen Zeit sehr lehrhaft sein können, wie am folgendem Beispiel im Markus Evangelium:

Das Ährenraufen am Sabbat (Mk 2; 23 – 24, 27)

23Und es begab sich, dass er am Sabbat durch ein Kornfeld ging, und seine Jünger fingen an, während sie gingen, Ähren auszuraufen. 24Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine Jünger am Sabbat, was nicht erlaubt ist? (…) 27Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.

Mir fällt auf, diese Pharisäer könnten, typische Deutsche sein, wo es in erster Linie um’s Prinzip geht. In dem o.g. Fall assoziieren die Pharisäer, das wenn Ähren abgezupft wird, ist arbeiten, was in der damaligen Zeit am Sonntag (Sabat) verboten war. Und egal ob sinnvoll oder nicht, so etwas gehört sich nicht. Aber das bei einem Spaziergang das Ähren abzupfen evtl. entspannend sein könnte, interessiert die Pharisäer nicht, da es um’s Prinzip geht.

Die Sonntagsruhe soll aber den Menschen davor schützen, arbeiten zu müssen und einen freien Tag zum ausruhen zu haben, aber für viele, gehört zur Erholung dazu, das sie etwas tun dürfen. Für sie ist absolut nichts tun keine Erholung. Klar nur solange, kein anderer dabei gestört wird.

Deshalb gilt auch heute noch: „der Sonntag ist für die Menschen da, nicht die Menschen für den Sonntag„. Leider sah es in der Vergangenheit und teilweise auch heute noch, die christliche Religion es anders, in dem sie moralisch zwingt, das die Menschen jeden Sonntag früh in die Kirche zu gehen, anstelle das sie einfach mal ausschlafen können .