Rezession „Ich liebe Deutschland, und die Deutschen“ von Heinrich Heine

Als ich 1998 nach Düsseldorf Gerresheim zog, wo ich bis 2002 wohnte, viel mir in unmittelbarer Nähe, beim Kölner Tor an einer Hauswand ,ein Text von Heinrich Heine auf:

Textauszug aus den Berliner Briefe von Heinrich Heine an einer Hauswand im Kölner Tor in Düsseldorf-Gerresheim

Ich liebe Deutschland und die Deutschen;
aber ich liebe nicht minder die Bewohner
des übrigen Teils der Erde,
deren Zahl vierzig mal größer ist,
als die der Deutschen.
Die Liebe gibt dem Menschen seinen Wert.
Gott lob!
ich bin also vierzig mal mehr wert als jene,
die sich nicht aus dem Sumpfe
der Nazionalselbstsucht hervorwinden können,
und die nur Deutschland und Deutsche lieben.

(Heinrich Heine Ausz. Briefe aus Berlin 1822)

Dieser Text erinnert mich immer das es in der letzten Zeit immer mehr Menschen es gibt, die meinen wir deutschen sind die Menschen, die über andere Urteilen dürfen; und sehen alle andere Völker die nicht dem deutschen Idealbild ähnlich sehen; als Untermenschen an.

Aber wie war es, es ist noch nicht so lange her, und in manchen Regionen und Dörfern sogar teilweise noch heute, das wir alt eingesessene Deutsche sogar Fremde im eigenem Land sind. Nicht weil angeblich Menschen mit muslimischen Glauben versuchen die Christliche Kultur ausrotten versuchen. Nein, schon alleine, wenn jemand in ein anders Bundesland zieht, manchmal sogar in eine anderes Dorf, in eine andere Stadt oder in ein anderes Viertel, wird man wie ein Fremder behandelt mit tausende Vorurteile,

Wie war es nach dem 2. Weltkrieg, wo die ganzen Flüchtlinge  von protestantischem Glauben, plötzlich in Erzkatholischen Regionen flüchten mussten. Da hatten die Einheimischen auch Angst, das die evangelischen Moral und Werte, der katholischen Ureinwohner unterwandern werden. Es war oft eine Todsünde, wenn Katholische und Evangelische zusammen geheiratet haben.

Auch heute flüchten noch viele Deutsche von ärmere Regionen in die besseren Gebiete, das ist besonders an der Grenze zur Schweiz zu beobachten, in viele Dörfer wohnen mehr sogenannte „Zugereiste“ oder “ ’nei’g’schmöckte“ als Einheimischen. In den Dörfer stellt man oft fest, das nicht mehr der Dialekt, also quasi die eigene Sprache gesprochen wird, sondern nur Hochdeutsch. Da gibt es oft auch verständigungsprobleme, weil Deutsch ist auch oft im eigenen Land eine Fremdsprache, je nach Ort und Region. Das liegt daran, das viele in der Schweiz arbeiten, aber in Deutschland günstig wohnen.
In der 60er kamen viele Gastarbeiter, um Deutschland zu unterstützen, gerade bei den Türken gab es auch da viele Vorurteile, weil es keine Christen sind und andere Werte deshalb hatten, vor allem das Kopftuch der Frau, störten viele Deutschen. Weil diese Gastarbeiter ursprünglich nur für eine bestimmte Zeit in Deutschland sein sollte. steckte ,man diese in Gettos und grenzte Sie von den Deutschen aus. Viele der Gastarbeiter wohnen heutebereits in der dritten oder vierten Generation hier, sind inzwischen Deutsche geworden und haben ihre Heimat hier gefunden. Leider leben viele noch in den Gettos, aber auch viele haben sich angepasst, und sind manchmal Deutscher wie manche Deutsche. Die meisten akzeptieren die deutsche Moral und Werte, erwarten aber das wir deren ebenfalls respektieren. Die meisten Türken haben kein Problem mit dem zwei Stücken Holz an der Wand, erwarten aber wenn die muslimische Frau es möchte, das sie ein Kopftuch tragen darf. Gerade beim Essen sind viele damals für die deutschen exotischen Speisen schon ganz normale Speisen in der deutschen Küche  nicht mehr wegzudenken.,

Wir haben die Chance die Fehler aus der Vergangenheit, die wir damals bei den Gastarbeiter gemacht haben, nicht zu wiederholen, Wir müssen die Flüchtlinge so schnell wie möglich integrieren, unsere Werte vermitteln, aber nicht aufzwingen, ohne das die Ihre eigene Werte aufgeben müssen.

Wir müssen diese Chance nutzen, weil gerade bei den Deutschen ist die Karriere wichtiger als der Nachwuchs, das heißt ohne den Nachwuchs kann es passieren das in 10 oder 20 Jahren, wie in den 1960er, es wieder zuwenige Menschen für zu viele Arbeit es gibt. Gerade im Handwerk spüren wir es heute schon.
Wenn weniger Menschen arbeiten, dann zahlen auch immer weniger Menschen die Rente für die Rentner, die es dann immer mehr geben wird. Die Flüchtlinge die zu uns kommen, haben wir eine Chance, dies auszugleichen, Gerade weil viele Flüchtlinge, noch viele Kinder haben und bekommen, und die Familie an höchster Stelle steht.

Die meisten Flüchtlinge, die nach Deutschland oder Europa kommen, steht zum echten islamische Glaube,  der Grundlegend wie das Christentum aufgebaut ist mit Toleranz und Nächstenliebe. Diese Menschen flüchteten gerade von denen Menschen, die den Glauben wie die Christen, in der Vergangenheit missbrauchten.

Die meisten Flüchtlinge sind dankbar wenn man ihnen die Chance gibt, sind bereit sich anzupassen, wenn wir ihre Werte und deren Glauben respektieren. Wichtig ist, das wenn überhaupt notwendig, die Flüchtlinge so kurz wie möglich, in den Massenunterkünfte bleiben, weil dort führt die Langeweile zu Konflikten und Gewalt. Diese Menschen müssen beschäftigt werden und oft auch psychologisch betreut werden.

Konflikte zwischen den Deutschen und den Flüchtlingen, entstehen oft durch Vorurteile, durch Prinzipien-Reiterei, und durch die mangelte Bereitschaft der Solidarität.

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